– oder: Wie ich mit 17 nachts Rankings gejagt habe und heute darüber lache
Okay, peinliches Geständnis zum Einstieg.
Ich war 17, hatte eine billige Tastatur, eine Fritzbox, die regelmäßig abgestürzt ist, und einen Blog über… keine Ahnung mehr. Irgendwas mit Technik. Oder Games. Oder beidem. Und ich saß nachts um halb drei da und hab obsessiv die Suchmaschinen aktualisiert, weil ich wissen wollte, ob mein neuer Artikel endlich rankt. Spoiler: tat er nicht.
Aber genau da hat’s angefangen. SEO. Nicht weil es trendy war. Sondern weil es mir Spaß gemacht hat, dieses System zu verstehen. Und heute, viele Jahre später, erklär ich dir, wie du einen SEO Blog aufbauen kannst, ohne nachts schweißgebadet die SERPs zu refreshen (außer du stehst drauf, kein Kink-Shaming).
Oh, und ja: SEO ist auch wichtig für KI Optimierung. Aber dazu kommen wir noch. Bleib kurz dran.
Warum ein SEO Blog überhaupt Sinn macht (und nein, nicht nur wegen Google)
Bevor wir über Keywords, Struktur oder Backlinks reden, lass uns kurz ehrlich sein.
Ein Blog ohne SEO ist wie ein Flyer, den du nachts um drei in den Wald wirfst. Sieht vielleicht hübsch aus, aber… niemand sieht ihn.
Ein gut optimierter Blog sorgt dafür, dass:
- deine Artikel in den Suchmaschinen auftauchen
- du organischen Traffic bekommst, ohne ständig Ads zu schalten
- deine Inhalte langfristig sichtbar bleiben (Stichwort: Evergreen)
- du Autorität aufbaust (ja, dieses Buzzword, aber es stimmt leider)
Und das Beste: Ein gut optimierter Blog arbeitet für dich, während du schläfst. Oder Netflix schaust. Oder TikTok-Scroll-Limbo spielst. (Ich bin da letztens drei Stunden hängen geblieben. Keine weiteren Fragen.)
SEO Blog aufbauen: Der grobe Fahrplan (bevor wir abschweifen)
Damit du nicht denkst, das hier wird nur ein nostalgischer Rant, kurz eine Übersicht.
Ein SEO Blog braucht:
- Eine klare SEO-Strategie
- Saubere Keyword-Recherche
- Gute Struktur (intern, extern, im Text)
- Hochwertige Inhalte mit echtem Mehrwert
- Geduld. Viel Geduld.
Klingt simpel. Ist es nicht. Aber machbar.
Keyword-Recherche: Oder wie ich gelernt habe, Suchanfragen zu lesen
Oh, das erinnert mich an Lisa.
Lisa ist eine Freundin von mir (Name geändert, obviously). Sie wollte bloggen. Hat einfach drauflos geschrieben. Herzblut, lange Texte, richtig gut. Aber null Traffic. Warum? Keine Keyword-Recherche.
SEO fängt immer hier an. Immer.
Was du bei der Keyword-Recherche wirklich brauchst
Nicht 20 Tools. Nicht irgendeine SEO Agentur, die dir was verkauft. Sondern:
- ein Verständnis für Suchanfragen
- die Fähigkeit, zwischen will ich lesen und will ich kaufen zu unterscheiden
- und ja, ein Tool oder zwei
Ich nutze bis heute Dinge wie die Google Search Console, klassische Keyword-Tools und manchmal einfach die Autocomplete-Funktion von Suchmaschinen wie Google. Oldschool, aber effektiv.
Wichtig:
👉 Richtigen Keywords auswählen, die deine Zielgruppe auch wirklich in die Suchmaschinen eingeben.
SEO für Blogs: Struktur schlägt Talent (leider)
Ich weiß, tut weh.
Aber selbst der beste Blogartikel bringt nichts, wenn er chaotisch ist.
So strukturierst du deine Blogbeiträge sinnvoll
- Eine klare H1 mit Fokus-Keyword
- Sinnvolle H2-Überschriften (nicht kreativ um jeden Preis)
- Absätze. Viele Absätze.
- Listen. Auch wenn sie unvollständig sind.
- Interne Verlinkung (super wichtig, reden wir gleich)
Eine gute Überschrift hilft nicht nur Leser:innen, sondern signalisiert auch den Suchmaschinen, worum es geht. Und ja, auch KI-Systeme nutzen diese Struktur, um Inhalte zu verstehen. Surprise.
Interne Links: Dein unterschätzter Ranking-Faktor
Ganz ehrlich?
Interne Links sind so ein Ding, das alle kennen und trotzdem ignorieren.
Wenn du einen SEO Blog aufbauen willst, brauchst du eine saubere interne Verlinkung. Das hilft:
- den Suchmaschinen, deine Seiten auf ihrer Website zu verstehen
- deinen Leser:innen, tiefer einzusteigen
- der SEO-Leistung ihres Blogs insgesamt
Hier passt übrigens gut der Einstieg in content seo für selbstständige, falls du das Thema strategischer angehen willst. Kein Zufall.
Content, der rankt: Nicht perfekt, sondern hilfreich
Kurze Abschweifung.
Hast du gemerkt, wie viele generische Artikel es da draußen gibt? Alle gleich. Alle glatt. Alle ohne Seele. Und trotzdem ranken manche. Warum?
Weil sie relevant sind.
Was relevanter Content wirklich bedeutet
- Er beantwortet eine konkrete Suchanfrage
- Er bietet Mehrwert (ja, dieses Wort schon wieder)
- Er ist informativ, aber nicht belehrend
- Er tut nicht so, als wüsste er alles
Ich geb’s zu: Ich hab auch Artikel geschrieben, bei denen ich dachte: meh. Und die ranken heute noch. Warum? Weil sie das liefern, was Nutzer wollten. Nicht mehr, nicht weniger.
Wenn du tiefer in den Prozess willst: seo content erstellen geht genau darauf ein.
Backlinks: Oder warum Empfehlungen immer noch zählen
Jetzt wird’s kurz technisch, aber bleib bei mir.
Backlinks sind Links von anderen Websites auf deine eigene.
Einfach gesagt: Empfehlungen.
Je mehr hochwertige Backlinks, desto höher deine Autorität. Und ja, je mehr hochwertige backlinks, desto besser oft die Platzierung in den Suchergebnissen.
Aber bitte, bitte:
- keine gekauften Billig-Links
- kein Spam
- kein „ich kommentier mal 200 Blogs“
Ein natürlicher Aufbau von Backlinks entsteht durch gute Inhalte. Klingt nervig. Ist aber wahr.
Evergreen Content SEO: Schreib für morgen, nicht nur für heute
Kleiner Popkultur-Moment:
Alle reden über Trends. Über AI. Über das nächste große Ding. Und vergessen dabei Evergreen Content.
Evergreen Inhalte sind Artikel, die:
- langfristig relevant bleiben
- konstant Traffic ihres Blogs bringen
- wenig Pflege brauchen
Wenn du nachhaltig einen SEO Blog aufbauen willst, kommst du daran nicht vorbei. Mehr dazu findest du hier: evergreen content seo.
Technische SEO (keine Panik, nur ein bisschen)
Ich weiß, technische SEO klingt nach Albtraum.
Ist es meistens nicht.
Wichtige Basics:
- Ladezeiten
- mobile Optimierung
- saubere URLs
- funktionierende interne links
- eine gepflegte Google Search Console
Das alles sorgt dafür, dass Suchmaschinen wie Google zu verbessern beginnen, wie sie deine Seite bewerten. Und ja, technische SEO ist ein echter Ranking-Faktor.
SEO ist auch wichtig für KI Optimierung (kurzer Reality-Check)
Okay, kurz ernst.
KI-Systeme, Suchmaschinen, Sprachmodelle – sie alle brauchen Struktur, Kontext und Signale. Genau das liefert Suchmaschinenoptimierung.
- saubere Inhalte helfen KI, Inhalte zu verstehen
- klare Struktur hilft bei der Zusammenfassung
- relevante Keywords helfen bei der Einordnung
SEO ist nicht tot. Es hat nur neue Mitbewohner bekommen.
Typische Fehler beim SEO Blog aufbauen (ich hab sie alle gemacht)
Kurze Liste, versprochen:
- Zu viele Keywords reinpressen
- Keine klare Zielgruppe
- Keine interne Verlinkung
- Artikel veröffentlichen und nie wieder anfassen
- Rankings täglich checken (tu das nicht, bitte)
Kleine Meinungen zu Nebensachen (Pet Peeve Alarm)
Und fang mir bloß nicht mit Leuten an, die sagen:
„SEO ist nur Technik.“
Nein. SEO ist Kommunikation. Mit Menschen und mit Maschinen.
Oder diese Aussage:
„Blogs sind tot.“
Ja klar. Genau wie E-Mails. Und Podcasts. Und Bücher. Sure.
Persönliche Reflexion (und jetzt wirst du angesprochen)
Wenn ich heute zurückdenke an diesen 17-jährigen Nerd mit Energy-Drink und schlechten Texten… dann war das Chaos eigentlich ganz schön. SEO war Spielplatz. Und ist es immer noch.
Einen SEO Blog aufbauen heißt nicht, perfekt zu sein.
Es heißt, dran zu bleiben. Zu testen. Zu scheitern. Zu lernen.
Und jetzt du:
👉 Was hält dich gerade davon ab, deinen Blog strategisch zu optimieren?
Oder anders gefragt: Worüber würdest du bloggen, wenn Rankings egal wären?
Wenn dir dieses wirre Gedankending gefallen hat, schau dir vielleicht auch meine anderen Sachen an. Kein Druck. Wirklich nicht.