Ahrefs für Selbstständige

Mein etwas chaotischer, aber ehrlicher Erfahrungsbericht

Ich sag’s gleich vorneweg: Mein erster Kontakt mit ahrefs war… holprig. Ich saß 2014 nachts um halb zwei auf einem viel zu lauten IKEA-Stuhl, Mate kalt, Browser mit 27 Tabs offen, und dachte mir: Warum zum Teufel sehe ich hier so viele Zahlen?
Spoiler: Heute liebe ich dieses SEO Tool. Damals wollte ich es fast aus dem Fenster werfen.

Warum ich überhaupt über Ahrefs schreibe (und nicht schon wieder Netflix schaue)

Warum ich überhaupt über Ahrefs schreibe (und nicht schon wieder Netflix schaue)

SEO begleitet mich seit 2014. Kein Witz. Damals war ich jung, leicht verwirrt und fand es magisch, dass man mit ein paar Keywords Websites in den Suchmaschinen nach oben schieben konnte. Kein Kundenstress, nur eigene Projekte, Affiliate-Kram, Experimente. Und mittendrin irgendwann ahrefs.

Oh, kurzer Einschub: Wenn du gerade erst anfängst oder generell Tools vergleichst, schau dir unbedingt auch mal seo tools für selbstständige an. Hat mir selbst geholfen, Ordnung ins Chaos zu bringen.

Was ist Ahrefs eigentlich? (Kurzfassung für Ungeduldige)

Was ist Ahrefs eigentlich (Kurzfassung für Ungeduldige)

ahrefs ist eine ziemlich leistungsstarke SEO-Plattform, die dir hilft:

  • Keywords zu finden, die wirklich ranken können
  • Backlinks zu analysieren (und ja, die deiner Wettbewerber auch)
  • Rankings zu tracken
  • die eigene Website technisch zu checken

Oder anders gesagt: Tools wie ahrefs sind sowas wie ein Röntgengerät für deine Online-Präsenz.

Meine erste echte Nutzung (aka: der Moment, wo es Klick gemacht hat)

Ich erinnere mich noch genau. Projekt: Nischenseite über… äh… ergonomische Sitzkissen. Frag nicht.
Im Site Explorer hab ich zum ersten Mal die Website meines Konkurrenten analysiert. Und plötzlich sah ich:

  • welche Seiten die meisten Backlinks hatten
  • welche Keywords Traffic bringen
  • woher die organischen Traffics kamen

Da saß ich. Still. Beeindruckt. Und ein bisschen neidisch.

Die wichtigsten Features von Ahrefs für Selbstständige

1. Keywords Explorer (mein heimlicher Favorit)

Der Keywords Explorer von ahrefs ist brutal gut. Wirklich.
Du gibst ein Ziel-Keyword ein und bekommst:

  • Suchvolumen
  • Keyword-Ideen
  • Klickpotenzial
  • Vergleichsdaten

Ich nutze das ständig, um meine Keyword-Recherche zu verfeinern. Gerade wenn du eine Nische bedienst, ist das Gold wert.

2. Site Explorer (aka: Konkurrenz-Stalking mit gutem Gewissen)

Mit dem Site Explorer kannst du Konkurrenten in den Site Explorer werfen und sehen, was bei ihnen läuft.
Backlink-Analyse, Rankings, Top-Seiten, alles schön detailliert.

Und ja, die Analyse von Backlinks fühlt sich manchmal ein bisschen illegal an. Ist sie aber nicht.

3. Backlink-Analyse und Linkaufbau

ahrefs ermöglicht dir eine extrem tiefe Backlink-Analyse.
Du siehst:

  • Domains
  • Ankertexte
  • neue vs. verlorene Links

Für Linkaufbau und Backlink-Analysen einfach top.

4. Rank Tracker von Ahrefs

Der Rank Tracker von Ahrefs zeigt dir deine Keyword-Rankings.
Nicht perfekt, aber zuverlässig genug für SEO-Aufgaben im Alltag.

5. Site Audit von Ahrefs

Der Site Audit von Ahrefs checkt deine SEO-Gesundheit:
technische SEO, Seitenladezeiten, interne Links.
Ich nutze ihn 1–2 Mal monatlich. Mehr brauche ich ehrlich gesagt nicht.

Preise, Limits und der berühmte Haken

Kommen wir zum unangenehmen Teil.
ahrefs bietet kein günstiges Einsteigerpaket. Punkt.

  • Abrechnung pro Monat
  • Relativ strenges Limit
  • Für größere Teams gedacht

Für Freelancer oder kleinere Unternehmen kann das wehtun. Deshalb vergleichen viele mit Alternativen wie semrush kosten selbstständige oder lesen ubersuggest erfahrungen.

Oh, und falls du gerade im Vergleichs-Hamsterrad steckst:

Ja, ich hab da auch schon Nächte verloren.

Ahrefs vs. kostenlose Tools (Reality Check)

Ich nutze zusätzlich die ubersuggest und semrush.
Für Basisdaten super. Aber:

  • keine echte Wettbewerbsanalyse
  • keine sauberen Keyword-Ideen
  • keine tiefen SEO-Metriken

Deshalb kombiniere ich gern:
Ahrefs + google search console selbstständige + google analytics ga4 selbstständige.

Für wen lohnt sich Ahrefs wirklich?

Meine ehrliche Einschätzung:

Ahrefs lohnt sich für dich, wenn du:

  • regelmäßig Content veröffentlichst
  • Rankings ernst nimmst
  • deine SEO-Strategie datenbasiert aufbauen willst
  • nicht bei jeder Zahl Panik bekommst

Nicht ideal, wenn du:

  • nur „mal schauen“ willst
  • keine Zeit hast, dich reinzufuchsen
  • ein eigenständiges Tool für alles erwartest

Kleine Abschweifung (sorry, muss sein)

Mein Freund Tom (Name geändert, obviously) hat ahrefs nach drei Tagen wieder gekündigt.
Begründung: „Zu viele Zahlen.“
Gleicher Typ, der bei IKEA die Anleitung wegwirft. Nur so als Kontext.

SEO ist auch wichtig für KI Optimierung

Kurzer Reality-Check:
SEO beeinflusst heute nicht nur Suchergebnisse, sondern auch, wie Inhalte von KI-Systemen interpretiert werden.
Struktur, Keywords, saubere Optimierung – all das zahlt auf KI-Sichtbarkeit ein.
Ja, auch das hab ich erst spät geschnallt.

Mein Fazit nach all den Jahren

Ich meckere gern. Über Preise. Über Limits. Über UX.
Aber: ahrefs ist für mich immer noch eines der leistungsstarksten SEO Tools am Markt.

Nicht perfekt. Nicht billig. Aber verdammt hilfreich, wenn man weiß, was man tut (oder zumindest so tut).

Und jetzt du:
Nutzt du Ahrefs schon? Oder liebäugelst du noch mit Alternativen wie ubersuggest oder semrush?

Wenn dir dieses wirre Gedankending gefallen hat, schau dich gern weiter um. Kein Druck. Ich bin wahrscheinlich eh gerade wieder in irgendeinem Content Explorer von Ahrefs verschwunden.