Ubersuggest Erfahrungen 2026

Warum ich dieses Tool jahrelang unterschätzt habe (und dann doch benutzt)

Okay. Geständnis zum Einstieg.
Ich habe Ubersuggest jahrelang ignoriert. Wirklich. So richtig.
Nicht aus Arroganz (na ja… vielleicht ein bisschen), sondern weil ich mir dachte: „Ach komm, ein Tool von Neil Patel? Das ist doch eher Marketing als Substanz.“
Spoiler: Ich lag nicht ganz richtig. Aber auch nicht ganz falsch. Wie so oft im SEO-Leben.

Und genau darum geht’s hier: Ubersuggest Erfahrungen 2026, ehrlich, ein bisschen chaotisch, mit Ecken, Kanten und diesem leichten „Ich hab das alles schon mal gesehen“-Gefühl, das man bekommt, wenn man seit gefühlt immer mit SEO rummacht.
Du kennst das, oder?

Kurz zu mir (damit du weißt, aus welcher Ecke ich schreibe)

Ich mache SEO seit 2008. Ja, wirklich.
Damals, als man mit weißen Texten auf weißem Hintergrund noch dachte, man hätte das System gedribbelt.
Ich war 19, hatte zu viel Zeit, einen uralten Laptop (der bei Screaming Frog fast explodiert ist) und fand SEO einfach… geil. Kein Kundenkram, keine Agentur. Nur eigene Projekte, Affiliate-Seiten, Nischengedöns.

Bis 2023. Dann wurde alles irgendwie ernster.
Aber genug Nostalgie. Zurück zu Ubersuggest.

Was ist Ubersuggest überhaupt?

Was ist Ubersuggest überhaupt

Falls du gerade erst in das ganze SEO-Tool-Universum stolperst (willkommen im Kaninchenbau 🐇):

Ubersuggest ist ein SEO Tool, das dir hilft bei:

  • Keyword-Recherche
  • Content-Ideen
  • Backlink-Analyse
  • Ranking-Checks
  • groben SEO-Audits

Also… alles. Zumindest auf dem Papier.

Entwickelt wurde das Ganze von einer dieser Figuren, die entweder geliebt oder hart genervt ignoriert werden. Dazwischen gibt’s selten was.

Und ja: Ubersuggest ist ein kostenloses Tool. Also… teilweise. Kostenlos genutzt ist hier das wichtige Stichwort. Dazu gleich mehr.

Meine ersten echten Ubersuggest Erfahrungen (und warum ich skeptisch war)

Meine erste bewusste Nutzung war so 2019.
Ich saß in einer kleinen Küche in Leipzig, es war Sommer, mein WLAN war schlecht und ich hatte gerade mit meiner Freundin Lara diskutiert, ob man „SEO überhaupt noch braucht, wenn Google eh alles mit KI macht“. (Spoiler 2026: SEO ist auch wichtig für KI Optimierung!)

Ich tippte ein Keyword ein.
Und noch eins.
Und dachte mir: Hm. Gar nicht schlecht.

Aber auch: Hm. Ganz schön grob.

Und das zieht sich bis heute durch meine Ubersuggest Erfahrungen.

Benutzerfreundlichkeit: Underrated, ehrlich

Lass uns über die Benutzerfreundlichkeit sprechen.
Weil das ist der Punkt, den viele Hardcore-SEOs belächeln, der aber für Selbstständige Gold wert ist.

Die Oberfläche ist simpel. Klar.
Fast schon zu simpel.
Aber: Du findest dich sofort zurecht. Keine 800 Tabs, kein „Wo war jetzt nochmal der Report?“.

The interface ist sauber, ruhig, nicht stressig.
Und ja, ich weiß, das klingt wie ein Yoga-Retreat für SEO-Tools, aber genau das ist es.

Gerade wenn du nicht jeden Tag Rankings analysieren willst, sondern einfach:

  • keywords zu finden
  • content ideas sammeln
  • grob checken, ob deine domain komplett abraucht

…dann funktioniert das erstaunlich gut.

Keyword-Recherche mit Ubersuggest: solide, aber mit Grenzen

Keyword-Recherche mit Ubersuggest solide, aber mit Grenzen

Jetzt zum Kern: Keyword-Recherche.

Ubersuggest zeigt dir:

  • Suchvolumen
  • SEO Difficulty
  • Paid Difficulty
  • Keyword Suggestions
  • Keyword Overview

Das keyword volume ist… okay.
Nicht perfekt.
Nicht katastrophal.

Ich habe mehrfach Keywords getestet, bei denen ich aus Google Search Console echte Daten hatte (ja, ich bin dieser Mensch). Die Abweichungen waren da, aber nicht absurd.

Wenn du tiefer einsteigen willst, brauchst du eh mehr.
Zum Beispiel:

Aber für den Einstieg? Reicht.

Ubersuggest liefert dir schnelle Antworten. Und das ist manchmal wichtiger als absolute Präzision.

Content & Content-Ideen: Überraschend brauchbar

Das hat mich wirklich überrascht.

Unter „Content Ideas“ bekommst du:

  • bestehende Seiten zu einem Keyword
  • geschätzten organischen traffic
  • Backlinks
  • Social Shares

Nicht super detailliert, aber inspirierend.

Ich hab hier schon mehrfach gedacht:
„Ah krass, daran hab ich gar nicht gedacht.“

Und ja, manchmal ist es kompletter Quatsch.
Aber Content ist halt auch Trial & Error.
(Und fang mir bloß nicht mit Leuten an, die glauben, es gäbe DIE perfekte Content-Formel.)

Backlink-Analyse: Vorsicht, nicht überinterpretieren

Backlinks sind bei Ubersuggest so ein Ding.

Du bekommst:

  • Anzahl der Backlinks
  • verweisende Domains
  • grobe Linktypen

Für einen schnellen Überblick okay.
Für eine echte Backlink-Analyse? Nope.

Hier merkst du klar:
Das ist kein Ahrefs. Und will es auch nicht sein.

Wenn du tiefer rein willst, schau dir lieber an.
Oder lies direkt:

Beide Tools spielen halt in einer anderen Liga. Preislich aber auch.

Kostenlos vs. Paid: die ehrliche Wahrheit

Ja, the free version existiert.
Ja, nutzer kostenlos können einiges machen.

Aber:

  • Tageslimits
  • eingeschränkte Metriken
  • weniger Daten

Für kleine Projekte okay.
Für ernsthafte SEO-Arbeit? Schwierig.

Das Bezahlmodell ist allerdings fair. Einmal zahlen, lebenslang nutzen. Kein Abo-Wahnsinn.
Und das rechne ich Neil Patel hoch an. Wirklich.

Alternativen zu Ubersuggest (und wann sie Sinn machen)

Alternativen zu Ubersuggest gibt es viele:

  • Ahrefs
  • Semrush
  • Sistrix
  • Mangools

Aber die Frage ist nicht: Was ist besser?
Sondern: Was brauchst du wirklich?

Wenn du selbstständig bist, wenig Zeit hast und nicht jeden Tag Rankings analysieren willst, dann ist Ubersuggest oft genug.

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Kurze Liste: Wann Ubersuggest für dich Sinn macht

  1. Du willst ein SEO Tool, das nicht überfordert
  2. Du brauchst schnelle Keyword-Ideen
  3. Du arbeitest alleine
  4. Dein Budget ist begrenzt
  5. Du willst erstmal verstehen, wie SEO überhaupt tickt

Und nein, das ist keine Schande.

Bewertungen zu Ubersuggest: Mein Fazit nach all den Jahren

Bewertungen zu Ubersuggest schwanken extrem.
Von „Ubersuggest is a great tool“ bis „völlig unbrauchbar“.

Meine echte erfahrungen liegen dazwischen.

Ubersuggest gibt dir einen Einstieg.
Ubersuggest zeigt dir Zusammenhänge.
Ubersuggest analysiert schnell.
Ubersuggest verwendet einfache Logik.

Aber es ersetzt keine tiefgehende SEO-Strategie.

Und das ist okay.

Kleine Abschweifung (weil ich’s loswerden muss)

Ich hab neulich mit meinem Kumpel Jan diskutiert, ob Tools überhaupt noch wichtig sind, wenn eh alles KI wird.
Während im Hintergrund irgendein TikTok-Meme lief, das ich nicht verstanden hab.

Mein Take:
Tools bleiben wichtig.
Nicht wegen der Daten.
Sondern wegen der Denkstruktur.

SEO zwingt dich, sauber zu denken.
Und das hilft auch KI-Systemen.
Ja, wirklich.

Mein persönliches Fazit 2026

Ubersuggest Erfahrungen 2026 lassen sich für mich so zusammenfassen:

  • Kein High-End-SEO-Tool
  • Aber ein verdammt brauchbarer Allrounder
  • Besonders für Selbstständige
  • Besonders für den Einstieg
  • Besonders, wenn du keinen Bock auf Tool-Overkill hast

Ich nutze es heute nicht täglich.
Aber regelmäßig.
Und das hätte ich vor ein paar Jahren nicht gedacht.

Wenn du bis hier gelesen hast:
Wie sind deine Erfahrungen mit Ubersuggest?
Liebst du es? Hasst du es? Oder nutzt du es heimlich neben Ahrefs?

Wenn dir dieses wirre Gedankending gefallen hat, schau dir vielleicht auch meine anderen SEO-Texte an. Kein Druck. Ich schreib eh weiter.